Habt ihr schonmal Tierbabys beobachtet? Wenn sie anfangen, die Umgebung zu erkunden?

Das ist so drollig, denn sie vermitteln uns in etwa dieses: Roarr…nimm dich in acht, liebe Welt, denn nun bin ich da.

Es sind kleine Super Heroes, die von einem Fettnäpfchen ins nächste treten. Bei uns Menschen ist es ähnlich. Im Idealfall.

Ich nenne es das „laute Selbstbewußtsein“ und ich weiß seit heute daß das mit Selbstbewußtsein nichts zu tun hat.
Aber es ist der erste Schritt zum richtigen Selbstbewußtsein. Laut deshalb, weil die Welt uns hören muß.

Und dann bist du Teil einer Gemeinschaft, der Familie, der Kommune, Schule, Beruf, whatever.

Wenn du Glück hast, triffst du Menschen, die dich hören.
Diese Menschen sind sehr wertvoll, denn sie fördern dein „leises Selbstbewußtsein“.

Sie erkennen deine Talente, deine Gaben, deine Anlagen und holen Sie aus dir heraus.

Wenn du so einen Menschen triffst, das ist pures Gold. Denn dann erkennst du dich selbst und dann bist du nicht mehr laut. Es ist nicht mehr nötig.

Du kannst dich vor den Spiegel stellen, und hundertmal zitieren: „du bist schön, du bist liebenswürdig,…etc“.

Doch wenn du jemanden triffst, der ohne Arg zu dir sagt: „Sie sind eine bildhübsche Frau“, oder: „Ihre Idee gefällt mir“, oder was auch immer, dann erblüht wahres Selbstbewußtsein.

Ich bin dankbar, diese Person getroffen zu haben und ich werde das Gold weiterschenken. An die lauten.

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Text: Petra Höberl
Bild : pixabay

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