Darum ging es bei mir die letzten paar Tage. Was mir leider immer erst im Nachhinein auffällt. Heute morgen hatte ich dann den Test, ob ich es begriffen habe.

Ich kam in ein ungutes Bauchgefühl hinein, dass mich mehr oder weniger schon länger plagt. Ich ging also in dieses Gefühl hinein. Mit einem Vertrauen, so auf die Art: Hab Vertrauen. Du musst mehr vertrauen, Mädel.

Das Gefühl verschwand wieder, nur um kurz darauf wieder aufzutauchen. Was für ein Spiel ist das!

Und plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen! Es liegt am Vertrauen. Es wird uns von klein auf so eingetrichtert, von allen Seiten. Vertraue uns, du bist zu klein um das zu verstehen, wir wissen schon was gut für dich ist! Glaube mir und geh ins Vertrauen!

Kann ich vertrauen ohne Wissen? Nein! Ohne Wissen bin ich immer nur im Glauben und deshalb zerrissen.

Es heißt nicht umsonst: Wissen ist Macht.

Damit ist nicht die verdrehte Bedeutung von Macht gemeint.

Es heißt einfach nur, wenn ich etwas wirklich weiß, nicht nur theoretisch sondern mit allen Sinnen, erst dann komme ich ins MACHEN.
Er/Sie „macht“ etwas. Nicht mehr und auch nicht weniger.

Erst durch das Wissen, komme ich ins Vertrauen. Nicht durch den Glauben.

Das wurde uns nur so eingeredet.

Mein schlechtes Gefühl ist auch weg.

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Ein Gedanke zu “Vertrauen – Glauben – Wissen

  1. Das Wort „Glauben“ hat seinen Ursprung im Wort Vertrauen. Hatte ich für mein Buch mal recherchiert :-). Leider wird das heute nicht mehr richtig verstanden und Glauben ist immer mehr zu Wissen (Denken) geworden. Wenn die Leute heute etwas glauben, dann denken sie, dass etwas so oder so ist/sein muss. Auch wenn sie es nicht wirklich wissen (z.B. Glaube an Gott, den sie ja nie gesehen haben) glauben sie es, weil sie dementsprechend durch Familie oder Umfeld konditioniert worden sind (hier in der Türkei besonders zu spüren). Aber die meisten von diesen Menschen glauben an einen Gott, so wie sie es gelernt haben und beten und gehen in die Kirche oder fahren nach Mekka aber sie haben meistens tatsächlich gar kein Vertrauen. Sie denken, Gott müsse so und so sein und Gott sei etwas Getrenntes von uns. Wenn ich jedoch vertraue, dann fühle ich instinktiv, dass alles in Ordnung ist. Das hat nichts mit Wissen zu tun. Ist keine Konditionierung, sondern eine Erfahrung. Wenn ich Gott/Vertrauen erfahre und erkenne, dass ich ein Teil dieser Schöpfung und gleichzeitig die ganze Schöpfung bin, dann ist das etwas was jenseits von Wissen liegt, weil das mit Gedanken und Worten gar nicht erklärt werden kann :-). Es entspringt nicht unserem Gehirn. Das war für einen ewigen Grübler und Denker, wie mich, eine ziemlich umwälzende Erfahrung. 🙂 Liebe Grüße , Monika

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