Es war einmal ein Vogel Der hüpfte aufgeregt vor dem Fenster auf der Fensterbank herum.

Tschirp, Tschirp, Tschirp

Piepste er und wollte gar nicht mehr aufhören. Gelangweilt leckte sich die Katze drinnen ihre Pfoten. Sie war satt und schläfrig.

Tschirp, Tschirp, Tschirp.

Was willst du denn, du Vogel? Siehst du nicht dass ich satt und müde bin? Lass mich in Ruhe, ich möchte schlafen.

Tschirp, Tschirp, Tschirp.

Liebe Katze, ich bin so hungrig. Der Schnee hat alles zugedeckt und ich finde nichts zu fressen. Bitte hab erbarmen!

Würdest du mich dann gefälligst in Ruhe lassen, wenn ich dir von meiner Futterschüssel etwas abgebe?, fragte die Katze lauernd. Der Vogel versprach es.

Also machte die Katze sich am Fenster zu schaffen, bis es offen war. Sogleich flog der Vogel zu ihrer Futterschüssel, frass sich satt, rülpste und eilte anschliessend von dannen.

Tschirp, Tschirp, Tschirp.

Blöder Vogel, dachte die Katze und schlief endlich in Ruhe ein. Und die Moral von der Geschicht? Manchmal hilft dir jemand, von dem du es am wenigsten erwartest.

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Text: Petra Höberl

Bild: pixabay

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