Alice im Wunderland – die Verfilmung von Tim Burton und ihre Metapher!

Achtung, wer diesen Film noch nicht gesehen hat sollte vielleicht nicht weiter lesen. Es könnte sein dass ich etwas verrate.

Alice war ein kleines Mädchen, voller Fantasie und Abenteuerlust. Eines Tages fiel sie in ein Loch und befand sich in einem seltsamen Land. Sie nannte es Wunderland. Jeder kennt diese wundervolle Geschichte.

Als Kind wusste sie genau wer sie ist. Diese Frage stellte ihr die Raupe damals schon. Sie nannte ihren Wohnort, ihre Mutter und ihren Vater, der ein großer Visionär ist, und SIE ist seine Tochter.

Genauso könnte ich antworten:
Mein Name ist Petra, ich bin auf der Erde geboren. Meine Mutter ist die Erde selbst, mein Vater ist der Schöpfer von allem was ist und ICH bin seine Tochter.

Damals hielt sie allerdings alles für einen Traum, und irgendwann ging sie ins Vergessen. Nur in der Nacht, im Traum, kam der vermeintliche Traum wieder hoch. Immer derselbe.

Auch wir Menschen gingen ins Vergessen und Träumen den vermeintlichen Traum, der gar keiner ist.

Doch dann sollte sie heiraten. Bei ihrer Verlobungsfeier, begegnet sie dem weißen Kaninchen und folgt ihm erneut ins Wunderland.

Auch wir erleben so etwas wie eine Hochzeit. Eine vor der uns mulmig ist. Wir werden von der seltsamen Schwiegermutter schon gewarnt, vor den Verdauungsstörungen ihres Sohnes. Und auch uns begegnet das Kaninchen. Folgen wir ihm ins Wunderland.

Alice glaubt immer noch zu träumen. Doch sie erlebt große Abenteuer. Sie trifft Gut und Böse (die ein Geschwür im Kopf hat) und viele seltsame, aber von Herzen liebevolle Gestalten. Sie alle helfen ihr, sich zu erinnern.

Dazu auch ganz wundervoll dieser Satz von ihr. Alle zweifeln, ob es die richtige Alice ist.
Schließlich entscheidet sie sich, ins rote Schloss zu gehen. Alle sagen, das wäre nicht vorgesehen. Ihre Antwort:
Ich fiel in ein Loch, wurde gedehnt und gestreckt, wurde verkleinert und zerkratzt, ICH entscheide welchen Weg ich nehme! Und erfüllt damit die Vorsehung.

Zum Schluss erschlägt sie den Handlanger der bösen Königin. Als sie erkennt, dass es kein Traum ist! Dann kann sie ihr Leben so gestalten, wie es ihr liegt.

Der Film gibt mir soviel Hoffnung.

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Text: Petra Höberl

Bild: pixabay

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